Reise blog von Travellerspoint

Ein Trip mit vielen Hindernissen

Der Flug von Düsseldorf nach Montreal über London Heathrow

Meine lieben Freunde!!!

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Die Autofahrt mit meinen Eltern zum Airport Düsseldorf war relativ entspannt. Wie sollte es auch anders sein ergab es sich als eine Vorwahrnung für die Strapazen die noch auf mich zukommen sollten.

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Am Tag zuvor hat es in London geschneit. So stark, dass die Briten völlig überfordert alle Flüge gecanceled haben. Ebenfalls den Bus und Zugverkehr. Deshalb war es für alle jene, die ihren Flug nicht antreten durften eine Selbstverständlichkeit ausgerechnet am Tag meines Abfluges ein absolutes Chaos in Heathrow zu veranstalten.

Mein Flug mit der British Airways von Düsseldorf nach London wurde gestrichen. Super!
Eigentlich wollte ich mit meinen Eltern gemütlich einen Kaffee bei Starbucks trinken und eine "Abschiedszigarette" rauchen! Ging allerdings nich wegen is nich!!! So!
Hatte Glück, da ich einen anderen Flug mit der Lufthansa bekommen habe. War 2 Stunden früher als geplant in London ohne mich richtig von meinen Eltern verabschieden zu können.

In London angekommen war ich als erstes vom Terminal 5 beeindruckt. Ein gigantisches Bauwerk in grandioser Architektur.

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Das überweltigende Gefühl las schnell nach als ich von den Menschenmassen im Check-In Bereich erschlagen wurde. Tausende deprimierte, enttäuschte, wütende Gesichter die wahrscheinlich den zweiten Tag am Flughafen verbracht haben und ihnen dann mitgeteilt wurde, dass deren Flug wiederrum gestrichen wurde.
Meine Panik wuchs und wuchs als ich die Flugplantafel beobachtete und feststellen musste das im Minutentakt Flüge gestrichen wurden. Zwischen hektischen Menschenmassen eine Info zu ergattern besonders eine Info von den überforderten Assistenten zu erhalten erwies sich als schier unmöglich. Meinen Platz in der Schlange zu verlassen, um auf´s Klo zu gehen wäre fatal gewesen, ganz davon ab, dass ich bereits am Airport Düsseldorf dringend musste, bereits 3 Stunden zuvor. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht wie lange der Check-In Prozess dauern wird. Bin von einer halben Stunde maximal ausgegangen. In Düsseldorf habe ich eine Minute gewartet und an anderen Flughäfen zuvor maximal 15 Minuten . Anyway!
Ich stand 2 Stunden in der unorganisierten Schlange um mir meine Boardcard abzuholen, da ich meine Koffer ja bereits in Düsseldorf abgegeben habe. Zwischen dämlichen Touristen aus Deutschland. Ein Traum! Ich sag´s euch!
Zum Glück habe ich meinen IPod mit guter Musik gefüllt.

Nachdem ich 2 interessante und lehrreiche Stunden in der Schlange verbracht habe, von Toilette, Kaffee und Zigarette geträumt habe und ständig darum bangen musste, dass mein Flug gestrichen wird(man muss dazu sagen, dass mindestens jeder zweite Flug gestrichen wurde, innerhalb von 2 Stunden 40 von 60 Flügen), war ich endlich an der Reihe. Juhuu!

Mit meiner Boardcard in der Hand stolzierte ich an den Menschenmassen vorbei in das überweltigende Shoppingparadies des Terminals. Harrods, HMV, alle großen Designer hatten einen Platz und vor allem jede Menge Gastronomie. Um die Welt des Glamours und Glanz auch voll und ganz genießen zu können wollte ich vorher mein Gate am TimeTable checken. Nichtsahnend stolzierte ich wieder an hektischen Menschen vorbei in Richtung TimeTable, als ich mit entsetzen feststellen musste, dass sich hinter meiner Flugnummer eine rote Markirung befindet und rote Markierung heißt nichts gutes!
"Delay"
Allerdings nur um 2 Stunden. Ich war beruhigt, bzw ich habe realisiert, dass ich noch mehr shoppen kann als ich geplant habe und jenachdem wieviel mein Portmonai zulässt.

Ich habe mich dann doch dafür entschieden mein Geld in die Gastronomie zu investieren.
Ich habe eines meiner Lieblingslokale aus London entdeckt. Wagamama!!! Hmmm, lecker...

Die Zeit bis zum einsteigen habe ich mit lesen, Musik hören und hektische Menschen beobachten verbracht.
Der Flug war auch sehr angenehm. Mit ausreichend Proviant und Entertainment konnte nichts schief gehen.

Mit ca 4 Stunden Verspätung und einem reibungslosen Gespräch mit dem immigration officer und erfolgreichem Erhalt meines Visums und meiner Arbeitserlaubnis wurde ich von Stefan mit offenen Armen liebevoll empfangen.

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Noch schnell ein Kaffee bevor es zum Bus geht, ca 1 Stunde fahrt, umsteigen ins Taxi in Ottawa, nach Hause.

See the itinerary of this trip, and details about each destination.

Ein 24 Stunden Trip mit vielen interessanten Erlebnissen die mich teilweise einige Nerven gekostet haben, allerdings immer mit dem Gedanken, was mich in Kanada erwarten wird.

Eingestellt von Marcosz82 09:37 Kommentare (0)

Ein Mitteleuropäer inmitten kanadischen Winterwetters!!!

Überleben bei -30°!!!

-17 °C

Meine ersten Tage in Ottawa sind vorrüber und habe bereits dickes Fell.

Bei meiner Ankunft schlug das Thermometer -30°!!!

Und das ohne Winterjacke, die mir am Samstag vor meiner Abreise im "Stereo" in Bielefeld geklaut wurde.
(Dabei möchte ich Nadi, Annu und Christine ganz persönlich für den wunderschönen letzten Partyabend vor meiner Abreise in der Biele Welt danken.)
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Bin mittlerweile gut ausgestattet. Einen neuen schöneren Wintercoat aus Montreal und winterfeste Boots machen die eisigen Temperaturen viel erträglicher.

Interessant sind die krassen Temperaturschwankungen, die ich so noch nie erlebt habe.
Ein Beispiel: Morgens, 08.15! Ich gehe aus dem Haus bei -10°, komme nachmittags gegen 15.45 heim bei -18° und gehe Abends zum Dinner aus dem Haus bei -8°. Seltsam, dass es vormittags wärmer ist als am nachmittag. Anyway!

Aber alles halb so wild wie ich es mir vorgestellt habe. Manchmal ist es so schweinekalt, dass man nicht aus dem Haus möchte. In langen Unterhosen und gut gepolstert lässt es sich aber aushalten, solange man kurze Wege hat.

Die Temperaturen haben auch was gutes. Sehr viel Freizeitangebote in und um Ottawa. Sehr viel zu sehen und erleben. Der Rideau Canal wird im Winter zur längsten Eislaufbahn der Welt.

"Rideau Canal mit dem Parlament im Hintergrund"
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Habe Schlittschuhe geschenkt bekommen und bin selbstverständlich mit Stefan und Adrienne schon auf´m Eis gewesen.

"Rideau Canal"
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Macht sehr viel Spaß besonders wenn parallel auf dem Eis sehr viel Entertainment geboten wird. Eine Fressbude nach der anderen auf über 10 km länge.

Habe auch schon eine typische Nationalsportart ausgecheckt. Curling!
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Zwei Mannschaften zu je vier Spielern versuchen, ihre Curlingsteine näher an den Mittelpunkt eines Zielkreises auf einer Eisbahn zu spielen als die gegnerische Mannschaft.
Habe zusammen mit Stefan einen Nachmittag in einer Curling Halle verbracht und gegen zwei verschiedene Teams gespielt. Sehr aussergewöhnlich, aber nach kurzer Anlaufzeit hat es sehr viel Spaß gemacht.
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Wir wohnen sehr zentral. Quasi im Zentrum. Bis zu meiner High School ist es auch nicht weit. Ca 10 Minuten.
Die Schule macht sehr viel Spaß. Sehr internationale Studenten. Die meissten aus Südamerika und Asien.

"St. Patrick´s Adult High School"
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Ich bin der einzige deutsche. Verbringe viel Zeit in der Schule und kann sehr viel lernen. Von 09.00 bis 15.30 drücke ich die Schulbank. Wir schreiben sehr viele Tests, müssen Vorträge halten und das meisste in Eigenregie bearbeiten.

Habe auch schon einen kleinen Trip hinter mir. Montréal!!!

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Bin mit zwei netten Kanadiern, die ich hier kennengelernt habe in die nächste Provinz Quebec und deren Perle Montréal gefahren. MIt dem PKW nur 1 1/2 Stunden fahrt.
Montréal ist die zweitgrößte Stadt Kanadas und die größte Stadt der Provinz Québec.
Im Großraum Montréal leben etwa 3,7 Millionen Menschen. Zusammen mit ihrem Ballungsgebiet gilt sie als zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt, obwohl der Anteil der englischsprachigen Einwohner etwa bei 20 Prozent liegt.

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Traumhaftes Wetter. Sonnenschein bei eisiger Kälte. So sehen hier viele Tage aus.
Alles war sehr europäisch. Die Menschen und deren Kleidungsstil, die Architektur, der Aufbau der Shoppingmeile und ganz besonders das Flair. Hat mich sehr beeindruckt und plane bereits meinen nächsten Besuch in dieser wirklich wunderschönen Stadt.

Eingestellt von Marcosz82 08:54 Kommentare (0)

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